Die wichtigste Regel für Kartenzahlungen im Ausland lautet: Bezahlen Sie immer in der Landeswährung. Bietet Ihnen ein Terminal oder Geldautomat an, den Betrag direkt in Euro abzurechnen, lehnen Sie ab. Bei dieser sogenannten dynamischen Währungsumrechnung legt der Händler oder Automatenbetreiber den Kurs fest, und der Aufschlag ist oft höher als bei Ihrer eigenen Bank.
Innerhalb der Eurozone ist die Sache einfach. Zahlungen in Euro innerhalb der EU dürfen nach EU-Recht nicht mehr kosten als vergleichbare Zahlungen im Inland. Anders sieht es bei fremden Währungen aus, etwa in Polen, Tschechien, der Schweiz, Großbritannien oder den USA. Dort berechnen viele Banken ein Auslandseinsatzentgelt, häufig als Prozentsatz vom Umsatz.
Ein gedachtes Beispiel: Bei 1.500 € Urlaubsausgaben in Fremdwährung kosten 2 % Entgelt 30 €, ein Umrechnungsaufschlag von 5 % am Terminal schon 75 €. Wer vor der Reise sein Preisverzeichnis prüft, eine passende Karte wählt und im Ausland konsequent in Landeswährung zahlt, behält dieses Geld für den Urlaub.