In der SCHUFA stehen Ihre persönlichen Daten wie Name, Geburtsdatum und Anschriften, Ihre Girokonten, Kreditkarten und Kredite, Anfragen von Unternehmen sowie offene oder erledigte Zahlungsstörungen. Hinzu kommen Informationen aus öffentlichen Verzeichnissen, etwa zu einer Privatinsolvenz. Die Daten stammen von Banken, Händlern und anderen Vertragspartnern der SCHUFA und aus amtlichen Bekanntmachungen.
Ein normaler Handyvertrag taucht dagegen kaum noch auf. Telekommunikationsanbieter und SCHUFA haben ab 2023 die Meldungen laufender Vertragskonten gelöscht, Prepaid-Karten wurden ohnehin nie gemeldet. Bezahlen Sie Ihre Handyrechnung allerdings trotz mehrfacher Mahnung nicht, kann die Forderung weiterhin gemeldet werden, und Bonitätsanfragen von Mobilfunkanbietern zählen im neuen Score mit.
Nicht in der SCHUFA stehen nach deren eigenen Angaben Ihr Einkommen, Ihr Vermögen, Ihr Beruf, Ihr Familienstand und Ihre Staatsangehörigkeit. Was genau über Sie gespeichert ist, sehen Sie kostenlos in der Datenkopie oder im SCHUFA-Account. Ein Blick hinein lohnt sich, denn falsche Daten müssen kostenlos berichtigt werden. Prüfen Sie dabei vor allem, ob erledigte Kredite und bezahlte Rechnungen richtig vermerkt sind und ob Sie jedes gemeldete Konto kennen.