Dispo umschulden – vom Dauerminus zur festen Rate
Den teuren Dispo mit einem Ratenkredit ablösen und mit fester Rate schuldenfrei werden.
- Feste Rate statt Dispo
- Klares Ende der Schuld
- Kostenlos vergleichen
- Schufa-neutrale Anfrage
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Was heißt Dispo umschulden?
Dispo-Ablösung.
Den Dispo umschulden heißt, das Minus auf dem Girokonto mit einem Ratenkredit auszugleichen. Statt des meist teuren, variablen Dispozinses zahlen Sie dann einen festen Zins und eine feste Rate, bis die Schuld getilgt ist.
Der Dispositionskredit ist als kurzfristiger Puffer gedacht. Viele nutzen ihn aber über Monate oder Jahre, ohne dass das Minus kleiner wird. Weil der Dispo keine feste Tilgung kennt, zahlen Sie dabei vor allem Zinsen, und das Konto kommt nie wirklich ins Plus.
Bei einer Umschuldung nehmen Sie einen Ratenkredit in Höhe des Minus auf und gleichen damit das Girokonto aus. Ab dann zahlen Sie eine feste Monatsrate, die den Kredit in einer bestimmten Zeit vollständig tilgt. Ratenkredite sind bei guter Bonität in der Regel deutlich günstiger als ein Dispo.
Damit die Umschuldung wirkt, muss das Konto danach im Plus bleiben. Sonst haben Sie am Ende zwei Schulden statt einer. Für die Dispo-Umschuldung vergleichen Sie über Swiftbanker kostenlos und Schufa-neutral Ratenkredite ab 100 €, die Sie in einem bis zehn Jahren zurückzahlen.
Rechner
Lohnt es sich, Ihren Dispo umzuschulden?
Tragen Sie Ihr aktuelles Minus, den Dispozins aus Ihrem Kontoauszug und die Zeit ein, in der Sie es zurückzahlen möchten. Daneben geben Sie den Zins eines Ratenkredits ein. Der Rechner zeigt, was Sie pro Monat und insgesamt sparen.
Ihr aktueller Kredit
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Das neue Angebot
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Break-even-Verlauf
Vereinfachte Rechnung, die den Dispo wie einen Kredit mit gleichbleibender Rückzahlung behandelt. In der Praxis wird der Dispozins meist quartalsweise abgerechnet und kann sich jederzeit ändern. Bearbeitungsgebühren für Verbraucherkredite sind unzulässig, deshalb steht das Gebühren-Feld standardmäßig auf null.
Beispielrechnung
Was 3.000 € Dispo im Vergleich kosten
Angenommen, Ihr Konto steht mit 3.000 € im Minus, und Ihre Bank berechnet 12 % Zinsen. Bleibt das Minus ein Jahr lang gleich, kostet es Sie vereinfacht rund 360 € Zinsen, ohne dass die Schuld um einen Euro sinkt.
Zahlen Sie die 3.000 € über 24 Monate in gleichen Raten ab, beträgt die Rate bei 12 % etwa 140,36 €, und Sie zahlen insgesamt 368,70 € Zinsen. Mit einem Ratenkredit zu 6 % effektivem Jahreszins sinkt die Rate auf 132,75 € und die Zinsen auf 185,93 €. Sie sparen also 182,77 €.
Der größere Vorteil liegt aber in der Struktur: Der Ratenkredit endet nach 24 Monaten, der Dispo nicht. Die Zinssätze im Beispiel sind Annahmen. Ihren eigenen Dispozins finden Sie im Kontoauszug oder im Preisverzeichnis Ihrer Bank. Längere Laufzeiten rechnen Sie mit dem Kreditrechner durch.
Schritt für Schritt
Acht Tipps, mit denen die Dispo-Umschuldung gelingt
Eine Umschuldung ist schnell beantragt. Damit sie dauerhaft hilft, kommt es auf die Vorbereitung und auf die Zeit danach an.
Den echten Dispozins ermitteln
Suchen Sie im Kontoauszug oder im Preisverzeichnis Ihrer Bank den aktuellen Zinssatz für Ihren eingeräumten Dispo.
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Viele kennen den Zins ihres Dispos nicht. Er steht auf dem Kontoauszug oder im Preis- und Leistungsverzeichnis der Bank. Achten Sie auch auf einen höheren Zins für die geduldete Überziehung über den Rahmen hinaus. Erst mit diesen Zahlen können Sie ausrechnen, wie viel eine Umschuldung tatsächlich spart.
Den Betrag genau bestimmen
Nehmen Sie den tiefsten Kontostand der letzten Monate, nicht den heutigen, als Grundlage für den Kreditbetrag.
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Der Kontostand schwankt mit Gehalt und Abbuchungen. Wer nur den Stand nach dem Gehaltseingang umschuldet, rutscht vor dem nächsten Zahltag wieder ins Minus. Schauen Sie deshalb, wie tief das Konto in den letzten Monaten regelmäßig stand, und legen Sie den Kreditbetrag daran aus.
Die Laufzeit knapp wählen
Nehmen Sie für den abgelösten Dispo die kürzeste Laufzeit, deren Rate in Ihr Budget passt, damit die Schuld bald getilgt ist.
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Bei kleinen Beträgen wie einem Dispo sind kurze Laufzeiten von zwölf bis 36 Monaten oft sinnvoll. Die Rate ist höher, aber die Zinsen bleiben gering und das Ende ist absehbar. Eine sehr lange Laufzeit macht die Umschuldung wieder teurer und verlängert die Zeit, in der Sie verschuldet sind.
Angebote vergleichen
Holen Sie mehrere Angebote für einen Ratenkredit ein und vergleichen Sie dabei ausschließlich den effektiven Jahreszins.
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Im effektiven Jahreszins steckt jeder Euro, den der Umschuldungskredit Sie kostet. Er ist die einzige Zahl, mit der Sie Angebote wirklich vergleichen können. Eine Konditionsanfrage ist Schufa-neutral, Sie können also mehrere Angebote einholen, ohne Ihrem Score zu schaden.
Den Dispo sofort ausgleichen
Überweisen Sie den Kreditbetrag direkt auf das Girokonto, damit das Minus am selben Tag verschwindet.
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Lassen Sie den Kredit auf Ihr Girokonto auszahlen oder überweisen Sie ihn sofort dorthin. Nutzen Sie das Geld für nichts anderes. Der ganze Sinn der Umschuldung liegt darin, die teure Schuld durch eine günstigere zu ersetzen, nicht darin, zusätzlichen Spielraum für neue Ausgaben zu schaffen.
Den Dispo-Rahmen senken
Bitten Sie Ihre Bank, den Rahmen zu verringern, damit Sie nicht wieder in die Versuchung geraten.
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Ein hoher Dispo-Rahmen lädt dazu ein, das Konto erneut zu überziehen. Viele Banken senken den Rahmen auf Wunsch unkompliziert. Ein kleiner Puffer für Notfälle kann bleiben, aber er sollte nicht so groß sein, dass sich das alte Minus in wenigen Monaten wieder aufbaut.
Einen Haushaltsplan aufstellen
Schreiben Sie alle festen Ausgaben auf und prüfen Sie, warum das Konto überhaupt ins Minus gerutscht ist.
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Ein Dispo entsteht selten zufällig. Meist geben Sie über Monate etwas mehr aus, als hereinkommt. Ein einfacher Haushaltsplan zeigt, wo das Geld bleibt. Erst wenn die Einnahmen die Ausgaben samt neuer Kreditrate decken, ist die Umschuldung eine dauerhafte Lösung und keine Verschiebung.
Eine kleine Rücklage aufbauen
Legen Sie jeden Monat einen kleinen Betrag zurück, damit unerwartete Ausgaben nicht wieder im Dispo landen.
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Die nächste Autoreparatur oder Nachzahlung kommt bestimmt. Wer dafür keine Reserve hat, greift wieder zum Dispo. Schon ein Dauerauftrag von 25 oder 50 € im Monat auf ein Tagesgeldkonto baut mit der Zeit ein Polster auf, das genau diese Lücken schließt.
Der Unterschied
Dispo oder Ratenkredit – was passt wofür?
Beide Kredite haben ihren Platz. Problematisch wird es, wenn der Dispo dauerhaft die Aufgabe eines Ratenkredits übernimmt.
Kurzer Puffer für das Girokonto
Der Dispositionskredit ist eine eingeräumte Überziehungsmöglichkeit auf dem Girokonto. Er ist sofort verfügbar, braucht keinen Antrag und eignet sich, um wenige Tage bis zum nächsten Gehalt zu überbrücken. Der Zins ist variabel und meist hoch, und weil es keine feste Tilgung gibt, kann ein Minus über Jahre bestehen bleiben, ohne kleiner zu werden.
- Sofort da ohne Antrag und ohne Wartezeit.
- Variabler Zins der jederzeit steigen kann.
- Keine Tilgung das Minus bleibt, bis Sie es ausgleichen.
- Gut für wenige Tage bis zum nächsten Gehalt.
Feste Rate mit klarem Ende
Der Ratenkredit wird einmal beantragt und in festen Monatsraten zurückgezahlt. Zins und Laufzeit stehen bei Vertragsabschluss fest, sodass Sie genau wissen, wann die Schuld getilgt ist. Bei guter Bonität ist der Zins meist deutlich niedriger als beim Dispo. Vorzeitige Rückzahlungen sind jederzeit erlaubt, die Entschädigung dafür ist gesetzlich eng begrenzt.
- Fester Zins über die gesamte Laufzeit.
- Feste Rate die Ihr Budget planbar macht.
- Klares Ende nach der vereinbarten Laufzeit.
- Gut für größere Beträge und langes Minus.
Zahlen
Dispo und Überziehung in vier Zahlen
Was die Statistik und das Gesetz zum Überziehungskredit sagen.
Durchschnittszins
9,39 %
Revolvierende Kredite und Überziehungskredite an Haushalte in Deutschland, August 2026.
Beratungspflicht ab
6 Monaten
Ununterbrochene Nutzung des Dispos nach § 504a BGB.
Auslastung über
75 %
Des vereinbarten Rahmens im Durchschnitt, ebenfalls nach § 504a BGB.
Widerrufsfrist
14 Tage
Für den neuen Ratenkredit, ohne Angabe von Gründen.
Der Durchschnittszins stammt aus der Zinsstatistik der Deutschen Bundesbank und der Europäischen Zentralbank. Er umfasst revolvierende Kredite und Überziehungskredite einschließlich Kreditkartenkrediten an private Haushalte in Deutschland im Neugeschäft und lag im August 2026 bei 9,39 %. Für den Dispo einzelner Banken können deutlich höhere Sätze gelten.
Stehen Sie ein halbes Jahr lang ohne Unterbrechung im Minus und schöpfen den Rahmen dabei durchschnittlich zu mehr als 75 % aus, schreibt § 504a BGB der Bank ein Beratungsangebot vor. Darin geht es um kostengünstigere Alternativen und die Folgen weiterer Überziehung. Lehnen Sie ab, muss die Bank das Angebot wiederholen, wenn die Voraussetzungen erneut vorliegen.
Ähnliches gilt nach § 505 BGB für eine geduldete Überziehung über den Rahmen hinaus, wenn sie länger als drei Monate andauert und im Durchschnitt mehr als die Hälfte Ihres monatlichen Geldeingangs ausmacht. Ein Ratenkredit ist eine der Alternativen, die eine solche Beratung aufzeigen kann. Wie Sie Ihre Chancen darauf erhöhen, lesen Sie unter Bonität verbessern.
Das Wichtigste zuerst
Dispo umschulden: sechs Punkte, auf die es ankommt
Diese sechs Punkte entscheiden, ob die Umschuldung Ihnen dauerhaft Luft verschafft. Haben Sie mehrere Kredite, prüfen Sie einen Umschuldungskredit, der alles bündelt. Wer flexibel bleiben will, findet beim Rahmenkredit eine Alternative mit variablem Zins.
Ratenkredit statt Dauerminus
Ein Ratenkredit ersetzt den variablen Dispozins durch einen festen Zins und tilgt die Schuld in einer festen Zeit vollständig.
Tiefsten Kontostand ansetzen
Schulden Sie den Betrag um, bei dem Ihr Konto regelmäßig am tiefsten steht, damit Sie vor dem Gehalt nicht wieder ins Minus rutschen.
Kurze Laufzeit wählen
Bei Dispo-Beträgen reichen oft zwölf bis 36 Monate. So bleiben die Zinsen gering und das Ende der Schuld ist absehbar.
Rahmen danach senken
Ein kleinerer Dispo-Rahmen schützt davor, dass sich neben dem Ratenkredit wieder ein neues Minus auf dem Girokonto aufbaut.
Beratung einfordern
Nutzen Sie den Dispo seit Monaten stark, muss Ihre Bank Ihnen nach § 504a BGB eine Beratung zu günstigeren Alternativen anbieten.
Ursache beheben
Eine Umschuldung hilft nur, wenn Einnahmen und Ausgaben danach im Gleichgewicht sind und eine kleine Rücklage für Unerwartetes entsteht.
Häufige Fragen
Häufige Fragen zum Dispo umschulden
Kurze Antworten auf die Fragen, die sich beim Ablösen eines Dispositionskredits am häufigsten stellen.
Lohnt es sich, einen kleinen Dispo umzuschulden?
Oft ja, wenn das Minus seit Monaten besteht. Schon bei 3.000 € und 24 Monaten spart ein Ratenkredit zu 6 % gegenüber angenommenen 12 % Dispozins rund 180 € Zinsen. Wichtiger ist, dass die Schuld ein festes Ende bekommt.
Wie hoch sind Dispozinsen in Deutschland?
Das hängt von der Bank ab. Revolvierende Kredite und Überziehungskredite an private Haushalte, einschließlich Kreditkartenkrediten, kosteten im August 2026 durchschnittlich 9,39 %. Einzelne Banken verlangen für den Dispo deutlich mehr.
Muss meine Bank mich beraten, wenn ich lange im Dispo bin?
Ja. Liegt Ihr Konto sechs Monate am Stück im Minus und beträgt die Inanspruchnahme im Schnitt mehr als drei Viertel des Rahmens, verpflichtet § 504a BGB die Bank, Ihnen eine Beratung zu günstigeren Alternativen anzubieten.
Kann ich den Dispo auch bei meiner eigenen Bank umschulden?
Ja, viele Banken bieten dafür einen Ratenkredit an. Vergleichen Sie das Angebot aber mit anderen Banken, denn der effektive Jahreszins kann sich deutlich unterscheiden.
Was passiert mit dem Dispo nach der Umschuldung?
Der Rahmen bleibt bestehen, solange Sie ihn nicht ändern lassen. Bitten Sie Ihre Bank, ihn zu senken, damit Sie nicht wieder ins Minus rutschen und am Ende zwei Schulden haben.
Kann ich den neuen Kredit vorzeitig zurückzahlen?
Ja, den Kredit, mit dem Sie den Dispo abgelöst haben, können Sie jederzeit teilweise oder vollständig vorab tilgen. Bei festem Zins ist die Entschädigung der Bank auf 1 % der getilgten Summe gedeckelt, bei einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr auf 0,5 %.
Kurz gefasst
Den Dispo umschulden heißt, das Minus auf dem Girokonto mit einem Ratenkredit auszugleichen. Statt des variablen und meist hohen Dispozinses zahlen Sie dann einen festen Zins und eine feste Rate, bis die Schuld getilgt ist. Bei guter Bonität sind Ratenkredite in der Regel deutlich günstiger als ein Dispo.
Ein Beispiel mit angenommenen Zinssätzen: 3.000 € über 24 Monate kosten bei 12 % rund 368,70 € Zinsen, mit einem Ratenkredit zu 6 % nur 185,93 €. Wer seinen Dispo sechs Monate ohne Pause nutzt und den Rahmen dabei im Mittel zu über 75 % ausschöpft, hat nach § 504a BGB Anspruch auf ein Beratungsangebot seiner Bank zu günstigeren Alternativen.
Damit die Umschuldung wirkt, schulden Sie den tiefsten Kontostand der letzten Monate um, wählen eine kurze Laufzeit, senken danach den Dispo-Rahmen und bauen eine kleine Rücklage auf. Sonst haben Sie bald zwei Schulden statt einer. Einen Ratenkredit zum Ablösen des Dispos finden Sie über Swiftbanker kostenlos, unverbindlich und Schufa-neutral – mit 12 bis 120 Monaten Laufzeit.

Jacob Hartmann
Jacob Hartmann hat die Angaben zur Beratungspflicht mit den §§ 504a und 505 BGB, den genannten Durchschnittszins für Überziehungskredite anhand der Bundesbank- und EZB-Statistik kontrolliert und die Beispielrechnung nachgerechnet.
Ratenkredit zur Dispo-Ablösung vergleichen
Eine Anfrage, mehrere Angebote – und eine feste Rate statt Dauerminus. Kostenlos, unverbindlich und Schufa-neutral.
Ein Kredit kostet Geld. Prüfen Sie vor der Unterschrift, ob Sie die monatliche Rate dauerhaft tragen können.
